Letzte Aktualisierung: 29.11.2011
iPad-Commerce auf dem Vormarsch: Endgeräte-Vielfalt fordert Onlinehändler heraus
29 Prozent der Deutschen würden ein Tablet-PC zum Einkaufen im Internet nutzen, wenn sie ein entsprechendes Gerät besäßen. Bereits jetzt zählen acht Prozent der Bundesbürger zu den aktiven Tablet-Shoppern. Wenn die User-Zahl der Tablets im gleichen Umfang wie aktuell steigt, werden die Touchscreen-Computer das Smartphone bald als drittwichtigsten E-Shopping-Kanal verdrängen – nach Desktop-Computer und Notebook. Das sind die Ergebnisse einer repräsentativen Onlinebefragung im Auftrag von novomind.
Aktuell kauft die Masse der Kunden noch über den Heim-PC (71 Prozent) und das Notebook (50 Prozent) online ein. Dennoch sind Händler und Hersteller gefordert, ihre Einkaufsprozesse und E-Shop-Technik auf eine steigende Zahl von Endgeräten anzupassen. Viele E-Shop-Betreiber sind schon dabei, ihre Plattformen Tablet- und Smartphone-gerechter zu gestalten. Künftig werden beispielsweise Shop-Konzepte gefragt sein, die gleichzeitig für eine Mouse-Bedienung und darüber hinaus das Antippen mit einem Finger auf einem Touch-Screen konzipiert sind. „Herausforderung Nummer eins für die Unternehmen ist, sämtliche Kanäle und Endgeräte individuell und trotzdem effizient zu managen“, sagt Peter Wiedekamm, Vorstand von novomind.
Das enorme Umsatzpotenzial des Tablet-Commerce zeigt sich auch an der Umwandlung von Shopbesuchen zu tatsächlichen Käufen. Wer mit dem Tablet einen Onlineshop besucht, kauft mit höchster Wahrscheinlichkeit auch dort ein. Die Conversion-Rate ist bei den Tablet-Usern wesentlich größer als bei Nutzern klassischer PCs. Zudem sind die Tablet-Shopper auch die besseren Kunden, berichten Händler. Diese Kundengruppe geben rund 20 bis 30 Prozent mehr aus als sonstige PC-Kunden.
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